Update: SourceForge lockert die Zugriffsbeschränkungen wieder

Vor einigen Tagen gingen wir auf die Entscheidung von SourceForge ein, Zugriffe von Ländern aus der Liste der sog. “Schurkenstaaten” pauschal zu blockieren. (vgl. Sourceforge und das “Open” in Open Source)

Nach massiven Protesten (vgl. Kommentare im offiziellen Blog des Unternehmens) kündigte SourceForge gestern überraschend an die Zugriffsbeschränkung wieder zu lockern.

Our action provoked a strong, angry reaction from those it affected and from the community at large. But even before we heard your cries of outrage, we were looking for reasonable alternatives – and we believe that we’ve found one.

We have no way of knowing exactly which projects should trigger a block. But each project’s leadership is positioned to make such determination – so we’ve placed that power in their hands.

Zukünftig sollen – wie u.a. auch von mir vorgeschlagen – die Projektverantwortlichen selbst entscheiden dürfen, ob ihr Projekt unter die US-Exportbeschränkungen fällt oder nicht. Also eine selektive Zugangsbeschränkung. Obwohl ich diese neue Entscheidung außerordentlich begrüße, bleibt es leider bei folgendem Fazit:

Man muss sich leider fragen inwieweit man sich bei in den USA betriebenen Plattformen noch des “Open” in Open Source sicher sein kann.

Eine Vertrauensstellung wird SourceForge außerhalb der USA meiner Meinung nach nicht mehr so schnell wieder erlangen können.

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Februar 8, 2010 in Development, News, Politik
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